Treffen der aSTAR Projektpartner zum Evaluationsworkshop

Das aSTAR Projektteam beim Evaluationsworkshop.

Am 26. und 27. Juli trafen sich die aSTAR Projektpartner zum Evaluationstermin bei der VETTER Krantechnik GmbH in Haiger. Neben der eigentlichen Evaluation konnte die Gelegenheit zum allgemeinen Austausch über das Projekt und zur Abstimmung der nächsten Schritte genutzt werden. Für die beiden Tage wurde vorbereitend ein umfassendes Evaluationskonzept erstellt, welches mit den Mitarbeitern der VETTER Krantechnik GmbH und der VETTER Kranservice GmbH in dem VR Multiusermodus erprobt wurde. Die Evaluation diente unter anderem dazu, den derzeitigen VR Demonstrator auf verschiedenste Aspekte der VR Nutzung im Multiusermodus zu untersuchen und lieferte spannende neue Einblicke für die Weiterentwicklung. Bei der Zusammenstellung der VR-Teams wurden Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen des Anwendungspartner ausgewählt um ein möglichst umfassendes Bild zu gewinnen. Die so entstandenen Teams wurden bei der gemeinsamen Absolvierung des Montageszenarios beobachten und die Projektpartner freuten sich besonders über die aktive Bereitschaft zur Teilnahme an den nahfolgenden Interviews. Ein ergänzender Austausch mit den Mitarbeitern der VETTER Kranservice GmbH ermöglichte zusätzlich die Klärung wichtiger Details für die Weiterentwicklung der aSTAR Plattform. Das aSTAR Projektteam kann insgesamt auf zwei erfolgreiche Tage zurückblicken, auf dessen Basis nun die nächsten Projektschritte fortgeführt werden können.

aSTAR @ PACIS 2021

Unser Projektkoordinator bei der Vorstellung der Forschungsarbeit.

Nach der ECIS 2021 im Juni 2021 folgte heute einen Monat später direkt die „Pacific Asia Conference on Information Systems 2021“, kurz „PACIS 2021“. Auch hier durfte unser Projektkoordinator Andreas Weigel eine unserer Forschungen über das Projekt aSTAR vorstellen. Eine Studie mit dem Titel „More than you know – An Investigation of VR to Support Tacit Knowledge Transfer within Organisations“.

Die Forschungsarbeit befasst sich mit dem Transfer von implizitem Wissen. In dieser Forschung wird untersucht, ob Virtual Reality (VR) eine Lücke in der bestehenden Forschung zum Transfer von implizitem Wissen mit Hilfe von Informationstechnologien (IT) füllen kann. Dazu wird die bestehende Literatur auf Potenziale von VR Technologien analysiert, die den Transfer von implizitem Wissen in besonderer Weise unterstützen können. In 12 Interviews wurden die Potenziale Perspektivübernahme, Soziale Interaktion und Kognitive Absorption identifiziert. Ausgehend von diesen Potenzialen wird ein Forschungsmodell entwickelt, das die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Konstrukten abbildet.

Wie auch die bisherigen Forschungen ist diese Arbeit im Kontext des Forschungsprojekts entstanden und bildet unter anderem das Fundament für die weitere Forschung im Projekt aSTAR.

Virtuelles Projekttreffen der aSTAR Projektpartner mit dem Projektträger Karlsruhe

Am 7. Juli 2021 fand ein virtuelles Projekttreffen der aSTAR Projektpartner mit dem Projektträger Karlsruhe statt. Die Projektpartner stellten die aktuellen Ergebnisse des Forschungsprojekts vor und gaben nähere Einblicke in den gesamten Projektfortschritt. Die aktuellen Entwicklungen der VR-Demonstratoren wurden in kurzen Videos präsentiert. Zusätzlich gaben die Projektpartner einen Ausblick auf die Arbeitsschritte der nächsten Monate und tauschten sich über die weiteren Arbeitspakete aus.

Das aSTAR Konsortium mit dem Projektträger

aSTAR bei der ISF Jahreskonferenz „REAL:WORK“

Am 29. Juni 2021 durfte unser Verbundkoordinator Andreas Weigel die Kompetenzvermittlung durch unsere VR-basierten Umgebung zur Arbeitsgestaltung im Projekt aSTAR vorstellen.

Der aSTAR Vortrag zum Thema „Kompetenzvermittlung in einer VR-basierten Umgebung zur Arbeitsgestaltung“

Wir freuen uns sehr, dass wir unser Forschungsvorhaben und unsere bisherigen Ergebnisse auf der ISF München Jahreskonferenz 2021 „REAL:WORK“ einem breiten Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorstellen durften. Der an die Präsentation anschließend Diskurs gab für aSTAR spannende Impulse für unsere weiteren Forschungen und die Zusammenarbeit mit weiteren Forschungsprojekten.

Download des Vortrags

aSTAR @ ECIS 2021

Andreas Weigel bei seinem Vortrag zum Paper „Influencers of Digital Transformation: A New Concept of User Participation in IS Projects“

Auf der diesjährigen „European Conference on Information Systems 2021“, kurz „ECIS 2021“ durfte unser Projektkoordinator Andreas Weigel eine weitere unserer Forschungen über das Projekt aSTAR vorstellen. Eine Studie mit dem Titel „Influencers of Digital Transformation: A New Concept of User Participation in IS Projects“.

Unsere Arbeit zeigt auf, dass ein Influencer-Konzept, welches man ebenfalls von Social Media kennt, auch auf Projekte der digitalen Transformation angewendet werden kann. Influencer können dazu beitragen, die Vorteile von digitalen Transformationsprojekten aufzuzeigen und die Endnutzer von diesen Projekten zu überzeugen. Daher führen wir den „Influencer“ als neue Rolle bei die Nutzerpartizipation ein und untersuchen, wie der Influencer das konventionelle Key-User-Konzept erweitert. Wir führten dazu eine explorative Studie in kleinen und mittleren Unternehmen durch, die entweder den Key-User oder den Influencer als Partizipationskonzept für digitale Transformationsprojekte implementierten. Wir untersuchten die Relevanz von Influencern, indem wir die Unterschiede der beiden Konzepte (d.h. Influencer und Key-User) in Bezug auf Fokus, Rolle, Motivation, Kommunikation, Funktion, Ausrichtung und Zielsetzung herausstellten. Zusätzlich haben wir die Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation durch das Influencer-Konzept untersucht.

Die Forschung ist im Kontext des Forschungsprojekts entstanden und bildet zusammen mit weiteren Veröffentlichungen das Fundament für die weitere Forschung im Projekt aSTAR. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Arbeit bei der ECIS 2021 vorstellen, diskutieren und veröffentlichen dürfen“, so Andreas Weigel.

WissProKMU & aSTAR im ESF-Newsletter vom 25. März 2021

Im aktuellen ESF Newsletter wird unter anderem auch über das wissenschaftliche Begleitprojekt WissProKMU berichtet. WissProKMU unterstützt uns und die anderem Forschungsprojekte der Förderrichtlinie bei der Identifikation von Synergien und bei der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten.

Zusammen mit dem Projekt LUTZ dürfen wir als Projekt aSTAR im Newsletter als Beispiele fungieren. In aSTAR dreht sich einiges um die Kompetenzvermittlung in einer VR/AR-basierten Umgebung zur Arbeitsgestaltung. Die Hintergründe zu unserem Projekt, wie auch den aktuellen Stand finden Sie im Newsletter: https://www.esf.de/SharedDocs/Meldungen_NL/Newsletter/2021/nl_wissprokmu.html

aSTAR in der Ausgabe der Siegener Zeitung vom 17.03.2021

Andreas Weigel und Louisa Sauter präsentieren den aSTAR Demonstrator.
Foto: Tim Lehmann/Siegener Zeitung

Die Siegener Zeitung (SZ) berichtet in Ihrer Ausgabe vom 17. März 2021 über unser Forschungsprojekt aSTAR. Vorausgegangen war ein Besuch von Tim Lehmann (Redakteur der SZ), welcher sich selbst mal ein Bild von der virtuelle Kranmontage machen wollte. Der Artikel berichtet sehr authentisch über unser Forschungsprojekt und die zu machenden Erfahrungen in der VR. Wir freuen uns, dass der Ausflug in die virtuelle Welt der Kranmontage und die damit verbundene Kompetenzvermittlung in der VR von Herrn Lehmann so positiv aufgenommen wurde. Man merkt die Begriffe und Prozesse rund um den Kran sitzen nun bei ihm. Im Bericht erwähnt er auch, dass durch aSTAR das Verständnis der Konstrukteure für die Arbeit der Servicemechaniker erreicht werden soll. Dies konnten wir sogar schon wissenschaftlich publizieren und nennt sich Perspektivübernahme.

Der ganze Zeitungsbericht hier: https://www.siegener-zeitung.de/haiger/c-lokales/controller-statt-kransteuerung_a228429

Bericht der Siegener Zeitung vom 17.03.2021
Quelle: Tim Lehmann/Siegener Zeitung

aSTAR auf der 16. Internationalen Tagung der Wirtschaftsinformatik

Posterpräsentation auf der WI 2021 mit dem Tool gather.town

Wir durften eine unserer Forschungsarbeiten auf der 16. Internationalen Tagung der Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg Essen virtuell vorstellen. Auf der Plattform gather.town wurde die Konferenzhalle virtuell nachgestellt und sorgte für ein neues Konferenzerlebnis, bei dem auch der persönlichen Austausch nicht zu kurz kam. An unserem virtuellen Stand konnten sich alle Konferenzteilnehmer über unser Projekt informieren und Fragen stellen. Unser ausgestelltes Poster gab einen Einblick in einen Teil unserer Forschungsarbeit, welche sich mit der Unterstützung des organisationalen Wissensaustausches durch Virtual Reality Technologien beschäftigt.

Digitale Simulation der Kranmontage

Eine simulierte Kranmontage ist nun vollständig in der virtuellen Realität möglich

Ein Mitarbeiter in der virtuellen Realität beim Kranaufbau

Die Wartungsarbeiten auf und an einem Kran verlangen Schwindelfreiheit, Geschick und starke Nerven. Die Person, die dort oben arbeitet, ist aber in der Regel nicht die, die einen Kran entwirft. So können bei der Konstruktion Details für die Wartung oftmals nicht im Vorhinein eingeplant werden. Mit digitalen Technologien wie der virtuellen Realität (VR) lässt sich die Erfahrung der Kranwartung im dreidimensionalen Raum visuell und interaktiv erleben, ohne dass man sich dafür selbst in schwindelerregende Höhen begeben muss.

Das BMBF- & ESF-geförderte Forschungsprojekt „aSTAR“ unter Beteiligung der heimischen Universität Siegen und des heimischen mittelständischen Kranbauers Vetter Krantechnik GmbH sowie dem ISF München und der Kirchner Konstruktionen GmbH befasst sich mit dieser Thematik. Der Projektkoordinator Andreas Weigel berichtet: „Der Kranmontageprozess in der VR ist nun von der Verankerung im Boden über die Montage der Kransäule bis hin zur letztendlichen Benutzung des vollständigen Krans möglich. Für die Umgebung stehen mittlerweile zwei Alternativen zur Verfügung – eine Industriehalle und eine Hafenumgebung.“ Gerade sind die Konsortialpartner des Forschungsprojektes dabei, den VR-Demonstrator (die entwickelte Software) für den Kranmontageprozess im Multiuser-Modus zu testen und evaluieren. Das bedeutet, dass aktuell zwei Probanden einen Schwenkkran in der VR gemeinsam montieren können. Die Probanden sind über das VR-Head-Mounted-Display miteinander verbunden und können sich, wie unter nicht virtuellen Umständen, austauschen und miteinander kommunizieren. In der VR können die Probanden sich gegenseitig als virtuelle Avatare wahrnehmen, sodass es ihnen zu jeder Zeit möglich ist, die Position und Aktivitäten des jeweils anderen visuell nachzuvollziehen. Der sogenannte Multiuser-Modus ermöglicht es den Projektpartnern verschiedene Faktoren zu untersuchen.

Montageort: virtuelle Hafenumgebung

Neben der technischen Evaluation der Software stehen daher vor allem die Kooperation, der Wissensaustausch und die Interaktion der beiden Probanden während des Montageprozesses in der VR im Fokus der Untersuchungen. Dabei wurden bewusst Probanden mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen (Servicetechniker, Konstrukteur etc.) mit dem virtuellen Kranmontageprozess konfrontiert. Im Anschluss an die VR Erfahrung wurden die Probanden interviewt, um die Eindrücke und Verbesserungspotenziale zu erfassen. Dadurch können Rückschlüsse auf die optimale Gestaltung der VR und die Aufgabenrepräsentation gezogen werden. Dies betrifft unter anderem die Förderung der Wissensweitergabe und der Kollaborationsbereitschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des VR-Demonstrators genutzt. Im Frühsommer soll dann eine weitere Evaluation durchgeführt werden, um die Forschung und die gefundenen Erkenntnisse weiter zu validieren.