Aktueller Stand des VR-Demonstrators

Wir möchten Ihnen den aktuellen Stand des aSTAR-Demonstrators in einem Video präsentieren. Der „Multi-User-Mode“ wurde bereits implementiert und auch die ersten Arbeitsschritte zur Kranmontage können durchgeführt werden. Das Video zeigt unterschiedliche Arbeitsschritte im Multi-User-Mode. Gezeigte Arbeitsprozesse veranschaulichen die Potentiale für zielorientiertes Lernen, die Kompetenzvermittlung und das Lernen von Arbeitsprozessen. Außerdem schafft die virtuelle Zusammenarbeit einen Raum für den Transfer von Wissen durch die Austauschmöglichkeit zwischen den Usern und schafft einen interaktiven Lernraum. Am Beispiel des Hebens der Verbundankerplatte kann über eine VR-Abstraktion das Heben von schweren Lasten simuliert werden.

Test des VR-Trainingsszenarios

Einblick in das Trainingsszenario

Auf der Grundlage der Ergebnisse des durchgeführten Workshops, wird von UReality aktuell ein erstes Trainingsszenario in der VR entwickelt. Die erste Version des Trainingsszenarios umfasst zwei einfach gestaltete Arbeitsschritte: Das Messen eines Randabstandes und die Durchführung einer Bohrprobe. Außerdem bestand die Möglichkeit in der Nutzung verschiedener Tools und eines Werkzeugkoffers, sowie der Interaktion mit einem Tablet, welches die Arbeitsschritte einweist und  abbildet, sowie flexibel zum Arbeitsplatz mitgenommen werden kann. Auch die Nutzung von zwei Benutzern gleichzeitig in einer VR Umgebung ermöglichte der Demonstrator bereits. Vor gut einer Woche konnte VETTER dann das Trainingsszenario mit mehreren Kollegen testet und anschließend evaluieren.

Der Fokus lag für das aSTAR-Team zunächst darauf, anhand von den zwei einfach gestalteten Szenarien die Nutzerfreundlichkeit und die Steuerungsoptionen zu testen. Der nächste Schritt besteht in der Auswertung der Evaluationsbögen und des Feedbacks, auf dessen Grundlage eine weitere Entwicklung der VR erfolgt.

aSTAR @ ECIS 2020

Auf der diesjährigen „European Conference on Information Systems“, kurz „ECIS“ durfte unser Projektkoordinator Andreas Weigel gleich zwei unserer Forschungen über das Projekt aSTAR vorstellen.

Eine Studie mit dem Titel „Can Virtual Realities reduce the Gap between Organizations? Insights from a Case Study on the Potential of VR-Supported Perspective Taking“. Bei dieser Forschung handelt es sich um eine Studie über grundlegende Aspekte zur besseren Abstimmung von Prozessen über Organisationsgrenzen hinweg. Die virtuelle Realität bietet an dieser Stelle die Möglichkeit, Perspektiven in einem virtuellen Kontext interaktiv zu verbinden und aufeinander abzustimmen. Um die Rolle der Perspektivenübernahme im Hinblick auf ein soziales und kulturelles „IT-Business Alignment“ (fortlaufende, gegenseitige Abstimmung zwischen Geschäftsbereichen und IT-Bereich) zwischen Organisationen besser zu verstehen. In diesem Zuge haben wir eine Fallstudie mit elf Mitarbeitern aus zwei Organisationen durchgeführt, die über eine hybride Wertschöpfungskette (Hersteller/Servicepartner) miteinander verbunden sind.

Weiterhin eine Forschung mit dem Titel „CEOs of SMEs: How IT-Governance compensates the Lack of Digital Competencies“. In dieser Forschung untersuchen wir den Einfluss der Kompetenzen von CEOs auf die digitale Transformation von KMU. Wir zeigen basierend auf unserer explorativen Forschung, welche Kompetenzen von CEOs für eine erfolgreiche digitale Transformation unter definierten Bedingungen notwendig oder auch beispielsweiße ausreichend sind.

„Beide Forschungen sind im Kontext des Forschungsprojekts entstanden und bilden zusammen mit weiteren Veröffentlichungen das Fundament für die weitere Forschung im Projekt aSTAR. Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Arbeiten bei der ECIS 2020 vorstellen, diskutieren und veröffentlichen dürfen“, so Andreas Weigel.

Weitere Informationen unter: https://astar-projekt.de/publikationen/

aSTAR Workshop

Bearbeitung der Tischvorlage im Rahmen des aSTAR Workshops.

An zwei Tagen hatten die Mitarbeiter der VETTER Krantechnik und der VETTER Kranservice jeweils Zeit, den aktuellen aSTAR Demonstrator sowie die bisherigen Ergebnisse der Arbeitsprozessanalyse zu evaluieren.

Es wurden zwei beispielhafte Lernszenarien mit primären und sekundären Lernzielen (inkl. mögliche Zielgruppen und Anwendungsmöglichkeiten) thematisiert, ebenso wie auch die Problematik der notwendigen Abstraktion der Realität für die VR-Umgebung. Für die Workshoparbeit hatte das Institut für sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) Tischvorlagen mit Aufgaben und Inhalten vorbereitet, welche von den VETTER Kollegen bearbeitet wurden. Mit von der Partie war auch die Universität Siegen, welche den von UReality bereitgestellten Stand des aktuellen Demonstrators vorstellte. Bei diesem Demonstrator handelte es sich um eine erste „Präsentation“ von VETTER Kranen in der VR. Die eigentlichen interaktiven Wartungsmöglichkeiten folgen auf der Grundlage der Ergebnisse der Workshops.

Das aSTAR Team nach dem Workshop.

Meilensteintreffen der Projektpartner bei dem ISF München

Die Teilnehmenden bei dem Meilensteintreffen.

Am 23. Dezember 2019 trafen sich die aSTAR Projektpartner bei dem Institut für Sozialforschung in München zum Meilensteintreffen.
Die Projektpartner VETTER Krantechnik GmbH, VETTER Kranservice GmbH, Kirchner Konstruktionen GmbH, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V., smarTransfer GmbH und die Universität Siegen diskutierten über den aktuellen Projektstand.

Nach einleitenden Worten der Projektpartner über die jeweiligen Arbeitspakte wurde das Gesamtvorhaben und der bisherige Fortschritt besprochen. Es gab einen kurzen Rückblick auf die bereits erarbeiteten Ergebnisse des im Mai 2019 gestarteten Projekts und anschließend einen Ausblick auf die weiteren Schritte im Projekt. Beim Meilensteintreffen konnte bereits eine Pre-Alpha-Version des aSTAR Demonstrators getestet werden. Zudem konnten weitere Virtual Reality-Demonstratoren ausprobiert werden.

Südwestfalen Digital 2019

Andreas Weigel bei seinem Vortrag.

Bei der Veranstaltung Südwestfalen Digital 2019 am 29.10.2019 hatte unser Verbundkoordinator Andreas Weigel die Gelegenheit, den aktuellen Stand unseres Forschungsprojektes vorzustellen. Rund 230 Interessierte und Unternehmen waren zu dieser Konferenz in die Siegerlandhalle gekommen. In insgesamt 16 Sessions konnten sich die Besucher über Trends, Best Practices und Fachvorträgen rund um die Digitale Transformation informieren. „Es freut uns besonders, dass wir bei dieser Konferenz unser Projekt und den aktuellen Stand in einer 30-minütigen Session präsentieren konnten“, so Andreas Weigel. Aktuell arbeitet das Projektteam daran, die Bedarfe der Beschäftigtengruppen zur Arbeitsgestaltung zu identifizieren. Hierauf aufbauend können dann die Kompetenzen im Arbeitsprozess abgeleitet und in eine datengekoppelte Virtuelle Realität überführt werden. Im Dezember steht übrigens das erste Meilensteintreffen des Projektkonsortiums an, bei welchem dann diese Ergebnisse als Grundlage für die Entwicklung der Simulationsumgebung besprochen und diskutiert werden.

Empirie-Workshop

Am 16. und am 17. Oktober fand unser Empirie-Workshop beim ISF München statt. Die bei den Anwendungspartnern VETTER Krantechnik GmbH und VETTER Kranservice GmbH durchgeführten Interviews wurden ausgewertet und es wurden gemeinsam verschiedenen Szenarien für die VR/AR-Umgebung identifiziert. Im Fokus dieser Szenarien liegt die Kompetenzvermittlung im simulierten Arbeitsprozess. Es wurden zudem Kompetenzen und mögliche Lerninhalte anhand der Interviews festgelegt, welche dann bald Einzug in den Demonstrator finden.

Universität Siegen und Forschungskolleg berichten über aSTAR

„Im Mai 2019 startete am Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS) das Projekt aSTAR. Im Zentrum stehen die Arbeitsgestaltung der Zukunft und die Kompetenzvermittlung in einer virtuellen Umgebung – am Beispiel eines Krans“, so lauten die ersten Zeilen der Pressemitteilungen von der Universität Siegen und des Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS).

Zu der Berichterstattung gelangen Sie hier:

Arbeitsprozessanalyse & Anforderungserhebung

Wie konstruiert man einen Kran? Denkt man bei der Konstruktion bereits an die Wartung? Wie montiert bzw. repariert man später den konstruierten Kran?

So kurz und direkt waren die Fragen der Anforderungsanalyse natürlich nicht, aber im Kern ging es genau um diese Sachverhalte. Bei der Arbeitsprozessanalyse wurden von dem ISF München und der Universität Siegen verschiedenste Prozesse betrachtet und die ausführenden Personen interviewt. Sogar einer Kranwartung konnten die Forscher beiwohnen und so Erkenntnisse und Anforderungen an die aSTAR Lösung erheben.

Interview mit einem Konstrukteur.
Praktische Demonstration einer Wartung.

Projektidee aSTAR präsentiert

Seit dem Start des Projekts aSTAR im Mai sind nun zwei Monate vergangen. Bei verschiedensten Gelegenheiten konnte das Projektkonsortium bereits die Projektidee öffentlich vorstellen.

Beispielsweise haben wir mit unseren assoziierten Partnern erste Gespräche über die Ausgestaltung der aSTAR Lösung geführt. Aber auch der Austausch innerhalb der Branche des Maschinenbaus und mit weiteren Unternehmen auf dem Gebiet der beruflichen Bildung oder im AR/VR-Umfeld sind dem Projektkonsortium wichtig. So konnten wir bei einer Veranstaltung des Berufsbildungszentrum der IHK Siegen unsere Projektidee vorstellen und Feedback einholen. Weiterhin konnten wir uns auf der Fachtagung Digitalisierung und Startups des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in der Session „Einsatz von Augmented und Virtual Reality im Maschinenbau“ mit Startups, mit anderen Maschinenbauern und mit Experten austauschen.

„Die Projektidee aSTAR und die Forschungsziele wurden äußerst positiv aufgenommen und wir haben spannendes Feedback bekommen, welches uns über den Tellerrand hinausschauen lässt“, resümiert Andreas Weigel, Verbundkoordinator des Projekts.

Verbundkoordinator Andreas Weigel stellt aSTAR vor.
Bei der Fachtagung Digitalisierung und Startups stand der Austausch über den Einsatz von Augmented und Virtual Reality im Maschinenbau im Vordergrund.