beyondwork 2020

Der geplante Stand auf der beyondwork.

Am 21. und 22. Oktober 2020 findet die beyondwork 2020, die Arbeitsforschungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Die eigentlich als hybride (digital und vor Ort) Arbeitsforschungstagung angedachte Veranstaltung wurde nun auf komplett digitale Beine gestellt, da die COVID-19-Infektionszahlen ein Zusammenkommen vor Ort nicht möglich machen.

Gerne hätten wir Ihnen unsere Forschung vor Ort live vorgestellt, und wären dort mit Ihnen ins Gespräch gekommen. Zu Ihrem und unserem Schutz ist dies leider so nicht möglich, daher freuen wir uns, wenn Sie virtuell an der beyondwork 2020 teilnehmen und unseren digitalen Stand besuchen. Alle Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie aber auch hier auf unsere Homepage.

Hier finden Sie die Inhalte der „Digitalen Stele“:

Projektübergreifender Workshop „Digitalisierung und nachhaltige Arbeit!?“

Am 9. Oktober 2020 konnte aSTAR am Projektübergreifenden Workshop „Digitalisierung und nachhaltige Arbeit!?“ vom Institut für Sozial­­­wissen­­­­­­schaft­­liche Forschung – ISF München teilnehmen. Es wurden die vielfältigen Projekte des ISFs einander vorgestellt und es konnten viele Gemeinsamkeiten und Synergien identifiziert werden. Gerade die Interdisziplinarität zwischen im Falle von aSTAR der Wirtschaftsinformatik (Uni Siegen) und der Soziologie (ISF München) ermöglicht viele Anknüpfungspunkte in wissenschaftlichen Bereichen.

2. Koordinatorentreffen in Aachen

Andreas Weigel bei der Projektvorstellung.

Am 29. September und 30. September fand das zweite Koordinatorentreffen der BMBF-Fördermaßnahme Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial statt. Die Kollegen des wissenschaftlichen Begleitprojekts WissProKMU haben den hybriden, also sowohl physischen Austausch wie auch die Partizipationsmöglichkeiten von digitalen Teilnehmern, bestens organisiert. Das Forschungsprojekt aSTAR wurde von unserem Projektkoordinator Andreas Weigel (VETTER Krantechnik GmbH) und von Thorben Baumgart (Universität Siegen) in Aachen vertreten.

Das Fazit unserer Projektmitglieder war durchweg positiv. Der Austausch unter den Projekten war durch COVID-19 in der nahen Vergangenheit erheblich erschwert. Das hybride Koordinatorentreffen hat sich dieser Herausforderung gestellt und sie mit Bravour gemeistert. Es gab Einblicke über die Aktivitäten der anderen Projekte der Fördermaßnahme und das Treffen lies genügend Freiraum, sich persönlich vor Ort oder auch in Arbeitsgruppen mit den digitalen Teilnehmern auszutauschen.

Aktueller Stand des VR-Demonstrators

Wir möchten Ihnen den aktuellen Stand des aSTAR-Demonstrators in einem Video präsentieren. Der „Multi-User-Mode“ wurde bereits implementiert und auch die ersten Arbeitsschritte zur Kranmontage können durchgeführt werden. Das Video zeigt unterschiedliche Arbeitsschritte im Multi-User-Mode. Gezeigte Arbeitsprozesse veranschaulichen die Potentiale für zielorientiertes Lernen, die Kompetenzvermittlung und das Lernen von Arbeitsprozessen. Außerdem schafft die virtuelle Zusammenarbeit einen Raum für den Transfer von Wissen durch die Austauschmöglichkeit zwischen den Usern und schafft einen interaktiven Lernraum. Am Beispiel des Hebens der Verbundankerplatte kann über eine VR-Abstraktion das Heben von schweren Lasten simuliert werden.

Test des VR-Trainingsszenarios

Einblick in das Trainingsszenario

Auf der Grundlage der Ergebnisse des durchgeführten Workshops, wird von UReality aktuell ein erstes Trainingsszenario in der VR entwickelt. Die erste Version des Trainingsszenarios umfasst zwei einfach gestaltete Arbeitsschritte: Das Messen eines Randabstandes und die Durchführung einer Bohrprobe. Außerdem bestand die Möglichkeit in der Nutzung verschiedener Tools und eines Werkzeugkoffers, sowie der Interaktion mit einem Tablet, welches die Arbeitsschritte einweist und  abbildet, sowie flexibel zum Arbeitsplatz mitgenommen werden kann. Auch die Nutzung von zwei Benutzern gleichzeitig in einer VR Umgebung ermöglichte der Demonstrator bereits. Vor gut einer Woche konnte VETTER dann das Trainingsszenario mit mehreren Kollegen testet und anschließend evaluieren.

Der Fokus lag für das aSTAR-Team zunächst darauf, anhand von den zwei einfach gestalteten Szenarien die Nutzerfreundlichkeit und die Steuerungsoptionen zu testen. Der nächste Schritt besteht in der Auswertung der Evaluationsbögen und des Feedbacks, auf dessen Grundlage eine weitere Entwicklung der VR erfolgt.

aSTAR @ ECIS 2020

Auf der diesjährigen „European Conference on Information Systems“, kurz „ECIS“ durfte unser Projektkoordinator Andreas Weigel gleich zwei unserer Forschungen über das Projekt aSTAR vorstellen.

Eine Studie mit dem Titel „Can Virtual Realities reduce the Gap between Organizations? Insights from a Case Study on the Potential of VR-Supported Perspective Taking“. Bei dieser Forschung handelt es sich um eine Studie über grundlegende Aspekte zur besseren Abstimmung von Prozessen über Organisationsgrenzen hinweg. Die virtuelle Realität bietet an dieser Stelle die Möglichkeit, Perspektiven in einem virtuellen Kontext interaktiv zu verbinden und aufeinander abzustimmen. Um die Rolle der Perspektivenübernahme im Hinblick auf ein soziales und kulturelles „IT-Business Alignment“ (fortlaufende, gegenseitige Abstimmung zwischen Geschäftsbereichen und IT-Bereich) zwischen Organisationen besser zu verstehen. In diesem Zuge haben wir eine Fallstudie mit elf Mitarbeitern aus zwei Organisationen durchgeführt, die über eine hybride Wertschöpfungskette (Hersteller/Servicepartner) miteinander verbunden sind.

Weiterhin eine Forschung mit dem Titel „CEOs of SMEs: How IT-Governance compensates the Lack of Digital Competencies“. In dieser Forschung untersuchen wir den Einfluss der Kompetenzen von CEOs auf die digitale Transformation von KMU. Wir zeigen basierend auf unserer explorativen Forschung, welche Kompetenzen von CEOs für eine erfolgreiche digitale Transformation unter definierten Bedingungen notwendig oder auch beispielsweiße ausreichend sind.

„Beide Forschungen sind im Kontext des Forschungsprojekts entstanden und bilden zusammen mit weiteren Veröffentlichungen das Fundament für die weitere Forschung im Projekt aSTAR. Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden Arbeiten bei der ECIS 2020 vorstellen, diskutieren und veröffentlichen dürfen“, so Andreas Weigel.

Weitere Informationen unter: https://astar-projekt.de/publikationen/

aSTAR Workshop

Bearbeitung der Tischvorlage im Rahmen des aSTAR Workshops.

An zwei Tagen hatten die Mitarbeiter der VETTER Krantechnik und der VETTER Kranservice jeweils Zeit, den aktuellen aSTAR Demonstrator sowie die bisherigen Ergebnisse der Arbeitsprozessanalyse zu evaluieren.

Es wurden zwei beispielhafte Lernszenarien mit primären und sekundären Lernzielen (inkl. mögliche Zielgruppen und Anwendungsmöglichkeiten) thematisiert, ebenso wie auch die Problematik der notwendigen Abstraktion der Realität für die VR-Umgebung. Für die Workshoparbeit hatte das Institut für sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) Tischvorlagen mit Aufgaben und Inhalten vorbereitet, welche von den VETTER Kollegen bearbeitet wurden. Mit von der Partie war auch die Universität Siegen, welche den von UReality bereitgestellten Stand des aktuellen Demonstrators vorstellte. Bei diesem Demonstrator handelte es sich um eine erste „Präsentation“ von VETTER Kranen in der VR. Die eigentlichen interaktiven Wartungsmöglichkeiten folgen auf der Grundlage der Ergebnisse der Workshops.

Das aSTAR Team nach dem Workshop.

Meilensteintreffen der Projektpartner bei dem ISF München

Die Teilnehmenden bei dem Meilensteintreffen.

Am 23. Dezember 2019 trafen sich die aSTAR Projektpartner bei dem Institut für Sozialforschung in München zum Meilensteintreffen.
Die Projektpartner VETTER Krantechnik GmbH, VETTER Kranservice GmbH, Kirchner Konstruktionen GmbH, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V., smarTransfer GmbH und die Universität Siegen diskutierten über den aktuellen Projektstand.

Nach einleitenden Worten der Projektpartner über die jeweiligen Arbeitspakte wurde das Gesamtvorhaben und der bisherige Fortschritt besprochen. Es gab einen kurzen Rückblick auf die bereits erarbeiteten Ergebnisse des im Mai 2019 gestarteten Projekts und anschließend einen Ausblick auf die weiteren Schritte im Projekt. Beim Meilensteintreffen konnte bereits eine Pre-Alpha-Version des aSTAR Demonstrators getestet werden. Zudem konnten weitere Virtual Reality-Demonstratoren ausprobiert werden.

Südwestfalen Digital 2019

Andreas Weigel bei seinem Vortrag.

Bei der Veranstaltung Südwestfalen Digital 2019 am 29.10.2019 hatte unser Verbundkoordinator Andreas Weigel die Gelegenheit, den aktuellen Stand unseres Forschungsprojektes vorzustellen. Rund 230 Interessierte und Unternehmen waren zu dieser Konferenz in die Siegerlandhalle gekommen. In insgesamt 16 Sessions konnten sich die Besucher über Trends, Best Practices und Fachvorträgen rund um die Digitale Transformation informieren. „Es freut uns besonders, dass wir bei dieser Konferenz unser Projekt und den aktuellen Stand in einer 30-minütigen Session präsentieren konnten“, so Andreas Weigel. Aktuell arbeitet das Projektteam daran, die Bedarfe der Beschäftigtengruppen zur Arbeitsgestaltung zu identifizieren. Hierauf aufbauend können dann die Kompetenzen im Arbeitsprozess abgeleitet und in eine datengekoppelte Virtuelle Realität überführt werden. Im Dezember steht übrigens das erste Meilensteintreffen des Projektkonsortiums an, bei welchem dann diese Ergebnisse als Grundlage für die Entwicklung der Simulationsumgebung besprochen und diskutiert werden.

Empirie-Workshop

Am 16. und am 17. Oktober fand unser Empirie-Workshop beim ISF München statt. Die bei den Anwendungspartnern VETTER Krantechnik GmbH und VETTER Kranservice GmbH durchgeführten Interviews wurden ausgewertet und es wurden gemeinsam verschiedenen Szenarien für die VR/AR-Umgebung identifiziert. Im Fokus dieser Szenarien liegt die Kompetenzvermittlung im simulierten Arbeitsprozess. Es wurden zudem Kompetenzen und mögliche Lerninhalte anhand der Interviews festgelegt, welche dann bald Einzug in den Demonstrator finden.