WissProKMU & aSTAR im ESF-Newsletter vom 25. März 2021

Im aktuellen ESF Newsletter wird unter anderem auch über das wissenschaftliche Begleitprojekt WissProKMU berichtet. WissProKMU unterstützt uns und die anderem Forschungsprojekte der Förderrichtlinie bei der Identifikation von Synergien und bei der Durchführung gemeinsamer Aktivitäten.

Zusammen mit dem Projekt LUTZ dürfen wir als Projekt aSTAR im Newsletter als Beispiele fungieren. In aSTAR dreht sich einiges um die Kompetenzvermittlung in einer VR/AR-basierten Umgebung zur Arbeitsgestaltung. Die Hintergründe zu unserem Projekt, wie auch den aktuellen Stand finden Sie im Newsletter: https://www.esf.de/SharedDocs/Meldungen_NL/Newsletter/2021/nl_wissprokmu.html

aSTAR in der Ausgabe der Siegener Zeitung vom 17.03.2021

Andreas Weigel und Louisa Sauter präsentieren den aSTAR Demonstrator.
Foto: Tim Lehmann/Siegener Zeitung

Die Siegener Zeitung (SZ) berichtet in Ihrer Ausgabe vom 17. März 2021 über unser Forschungsprojekt aSTAR. Vorausgegangen war ein Besuch von Tim Lehmann (Redakteur der SZ), welcher sich selbst mal ein Bild von der virtuelle Kranmontage machen wollte. Der Artikel berichtet sehr authentisch über unser Forschungsprojekt und die zu machenden Erfahrungen in der VR. Wir freuen uns, dass der Ausflug in die virtuelle Welt der Kranmontage und die damit verbundene Kompetenzvermittlung in der VR von Herrn Lehmann so positiv aufgenommen wurde. Man merkt die Begriffe und Prozesse rund um den Kran sitzen nun bei ihm. Im Bericht erwähnt er auch, dass durch aSTAR das Verständnis der Konstrukteure für die Arbeit der Servicemechaniker erreicht werden soll. Dies konnten wir sogar schon wissenschaftlich publizieren und nennt sich Perspektivübernahme.

Der ganze Zeitungsbericht hier: https://www.siegener-zeitung.de/haiger/c-lokales/controller-statt-kransteuerung_a228429

Bericht der Siegener Zeitung vom 17.03.2021
Quelle: Tim Lehmann/Siegener Zeitung

aSTAR auf der 16. Internationalen Tagung der Wirtschaftsinformatik

Posterpräsentation auf der WI 2021 mit dem Tool gather.town

Wir durften eine unserer Forschungsarbeiten auf der 16. Internationalen Tagung der Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg Essen virtuell vorstellen. Auf der Plattform gather.town wurde die Konferenzhalle virtuell nachgestellt und sorgte für ein neues Konferenzerlebnis, bei dem auch der persönlichen Austausch nicht zu kurz kam. An unserem virtuellen Stand konnten sich alle Konferenzteilnehmer über unser Projekt informieren und Fragen stellen. Unser ausgestelltes Poster gab einen Einblick in einen Teil unserer Forschungsarbeit, welche sich mit der Unterstützung des organisationalen Wissensaustausches durch Virtual Reality Technologien beschäftigt.

Digitale Simulation der Kranmontage

Eine simulierte Kranmontage ist nun vollständig in der virtuellen Realität möglich

Ein Mitarbeiter in der virtuellen Realität beim Kranaufbau

Die Wartungsarbeiten auf und an einem Kran verlangen Schwindelfreiheit, Geschick und starke Nerven. Die Person, die dort oben arbeitet, ist aber in der Regel nicht die, die einen Kran entwirft. So können bei der Konstruktion Details für die Wartung oftmals nicht im Vorhinein eingeplant werden. Mit digitalen Technologien wie der virtuellen Realität (VR) lässt sich die Erfahrung der Kranwartung im dreidimensionalen Raum visuell und interaktiv erleben, ohne dass man sich dafür selbst in schwindelerregende Höhen begeben muss.

Das BMBF- & ESF-geförderte Forschungsprojekt „aSTAR“ unter Beteiligung der heimischen Universität Siegen und des heimischen mittelständischen Kranbauers Vetter Krantechnik GmbH sowie dem ISF München und der Kirchner Konstruktionen GmbH befasst sich mit dieser Thematik. Der Projektkoordinator Andreas Weigel berichtet: „Der Kranmontageprozess in der VR ist nun von der Verankerung im Boden über die Montage der Kransäule bis hin zur letztendlichen Benutzung des vollständigen Krans möglich. Für die Umgebung stehen mittlerweile zwei Alternativen zur Verfügung – eine Industriehalle und eine Hafenumgebung.“ Gerade sind die Konsortialpartner des Forschungsprojektes dabei, den VR-Demonstrator (die entwickelte Software) für den Kranmontageprozess im Multiuser-Modus zu testen und evaluieren. Das bedeutet, dass aktuell zwei Probanden einen Schwenkkran in der VR gemeinsam montieren können. Die Probanden sind über das VR-Head-Mounted-Display miteinander verbunden und können sich, wie unter nicht virtuellen Umständen, austauschen und miteinander kommunizieren. In der VR können die Probanden sich gegenseitig als virtuelle Avatare wahrnehmen, sodass es ihnen zu jeder Zeit möglich ist, die Position und Aktivitäten des jeweils anderen visuell nachzuvollziehen. Der sogenannte Multiuser-Modus ermöglicht es den Projektpartnern verschiedene Faktoren zu untersuchen.

Montageort: virtuelle Hafenumgebung

Neben der technischen Evaluation der Software stehen daher vor allem die Kooperation, der Wissensaustausch und die Interaktion der beiden Probanden während des Montageprozesses in der VR im Fokus der Untersuchungen. Dabei wurden bewusst Probanden mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen (Servicetechniker, Konstrukteur etc.) mit dem virtuellen Kranmontageprozess konfrontiert. Im Anschluss an die VR Erfahrung wurden die Probanden interviewt, um die Eindrücke und Verbesserungspotenziale zu erfassen. Dadurch können Rückschlüsse auf die optimale Gestaltung der VR und die Aufgabenrepräsentation gezogen werden. Dies betrifft unter anderem die Förderung der Wissensweitergabe und der Kollaborationsbereitschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des VR-Demonstrators genutzt. Im Frühsommer soll dann eine weitere Evaluation durchgeführt werden, um die Forschung und die gefundenen Erkenntnisse weiter zu validieren.

aSTAR bei der Webinar-Reihe „SÜDWESTFALEN DIGITAL“

Am 4. Februar 2021 um 15:00 Uhr stellte unser Verbundkoordinator Andreas Weigel die Digitalisierung bei der VETTER Krantechnik GmbH am Beispiel des Projektes aSTAR — Kompetenzvermittlung in einer VR/AR-basierten Umgebung zur Arbeitsgestaltung vor. Wir freuen uns darüber, dass wir unser Forschungsvorhaben bei der Webinar-Reihe „SÜDWESTFALEN DIGITAL“ mit dem Thema „Digitalisierung der Arbeitsgestaltung: Anwendungs- und Forschungsberichte für die Instandhaltung und Montage“ vorstellen durften.

Download des Vortrags

Forschungsprojekte UMDIA & aSTAR: Austausch zum Thema „Unterbrechung(en)“

Die BMBF- & ESF-geförderten Forschungsprojekte UMDIA und aSTAR haben sich am 4. Februar 2021 zu einem gemeinsamen digitalen Austauschworkshop getroffen. Erste Synergien konnten bereits beim ISF Workshop „Digitalisierung und nachhaltige Arbeit!?“ identifiziert werden. Beide Projekte beschäftigen sich beispielsweiße mit dem Thema Unterbrechungen. Bei UMDIA sind Unterbrechungen der Interaktionsarbeit ein elementarer Bestandteil der Forschung, bei aSTAR wurden die Unterbrechungen im Kontext des Wechsels von Tätigkeiten am CAD-Arbeitsplatz hin zu unterbrechenden Evaluationsarbeiten in der Virtuellen Realität erforscht. Vor diesem Hintergrund wurde über die jeweiligen Forschungsstände, Definitionen und Vorgehen zur Empirie diskutiert.

aSTAR Evaluations-Klausurtagung

Die aSTAR-Projektpartner im digitalen Austausch

Das Jahr 2021 starte für das Forschungsprojekt mit einer Evaluations-Klausurtagung. Die aSTAR-Projektpartner trafen sich digital, um die nächste Erprobung des aSTAR-VR-Demonstrators zu besprechen und zu planen. Vorgesehen ist, die „Multi-User“-Funktionen des Demonstrators zu evaluieren. Vor diesem Hintergrund stehen im VR-Montageszenario die Kollaboration und die Kompetenzvermittlung im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden über die dann vorgesehene qualitative Interviewführung und Fragestellung diskutiert.

Leider können aufgrund der aktuellen Pandemielage, die Evaluationen nicht wie angedacht bereits im Februar beginnen, sondern verzögern sich noch etwas. Wir sind aber zuversichtlich, baldmöglichst wieder Kollegen in der Virtuellen Realität mit der Montage eines Kranes zu konfrontieren.

beyondwork 2020

Der geplante Stand auf der beyondwork.

Am 21. und 22. Oktober 2020 findet die beyondwork 2020, die Arbeitsforschungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Die eigentlich als hybride (digital und vor Ort) Arbeitsforschungstagung angedachte Veranstaltung wurde nun auf komplett digitale Beine gestellt, da die COVID-19-Infektionszahlen ein Zusammenkommen vor Ort nicht möglich machen.

Gerne hätten wir Ihnen unsere Forschung vor Ort live vorgestellt, und wären dort mit Ihnen ins Gespräch gekommen. Zu Ihrem und unserem Schutz ist dies leider so nicht möglich, daher freuen wir uns, wenn Sie virtuell an der beyondwork 2020 teilnehmen und unseren digitalen Stand besuchen. Alle Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie aber auch hier auf unsere Homepage.

Hier finden Sie die Inhalte der „Digitalen Stele“:

Projektübergreifender Workshop „Digitalisierung und nachhaltige Arbeit!?“

Am 9. Oktober 2020 konnte aSTAR am Projektübergreifenden Workshop „Digitalisierung und nachhaltige Arbeit!?“ vom Institut für Sozial­­­wissen­­­­­­schaft­­liche Forschung – ISF München teilnehmen. Es wurden die vielfältigen Projekte des ISFs einander vorgestellt und es konnten viele Gemeinsamkeiten und Synergien identifiziert werden. Gerade die Interdisziplinarität zwischen im Falle von aSTAR der Wirtschaftsinformatik (Uni Siegen) und der Soziologie (ISF München) ermöglicht viele Anknüpfungspunkte in wissenschaftlichen Bereichen.