aSTAR @ DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund

Am 27. September 2022 fand in Dortmund in den Räumlichkeiten der DASA der XR Science Award statt. Ziel der Veranstaltung bestand darin, den Austausch zwischen Forschungsarbeiten zu Virtual und Augmented Reality zu fördern. Dazu stellten 40 nominierte Aussteller ihre Arbeiten und Projektergebnisse rund um den Einsatz von VR und AR Technologien für unterschiedlichste Anwendungsbereiche wie beispielsweise der Industrie, Medizin und Psychologie aus. Die Teilnehmer*innen präsentierten ihre eigenen Forschungsstände und -ergebnisse und konnte ebenso die Ergebnisse der anderen Teilnehmer erkunden und ausprobieren. Auch interessierte Fachbesucher hatten die Möglichkeit, die Technologien live zu testen und sich in die unterschiedlichsten Realitäten zu begeben. Die Veranstaltung regte in erster Linie dazu an, die Potentiale der XR Technologien für unterschiedliche Einsatzbereiche zu entdecken und wie diese die in der Realität bestehenden Grenzen in vielen Bereichen überschreiten können.

aSTAR @ 30. Internationale Kranfachtagung

Die 30. Internationale Kranfachtagung unter dem Motto „Kran 4.0: Erfolge der Digitalisierung“ fand am 11. und 12. Juli 2022 in Magdeburg statt. Die rund 180 Teilnehmer konnten sich über Trends, Best Practices und Fachvorträgen rund um die Digitale Transformation von Krananlagen informieren.

Unser Verbundkoordinator Andreas Weigel hatte auch die Gelegenheit zum aktuellen Stand unseres Forschungsprojektes aSTAR zu referieren. Der Vortrag hatte das Thema „Kranmontage- und Serviceprozesse treffen auf die Virtuelle Realität (VR) – wie kann VR den Kompetenztransfer im Kranbau unterstützen?“. „Es freut mich besonders, dass wir bei dieser renommierten Fachkonferenz unser Projekt, die aktuellen Ergebnisse und unseren Ansatz der Digitalen Transformation vorstellen durften“, so Andreas Weigel.

Tagungsband zum Download

IHK-Tagung Industrie 4.0 – Durch Digitalisierung fit für die Zukunft

Andreas Weigel bei seinem Vortrag

Am 6. Juli 2022 fand die IHK-Tagung Industrie 4.0 – Durch Digitalisierung fit für die Zukunft in Wetzlar statt. Die Industrie und Handelskammer Lahn-Dill und die IHK Hessen innovativ veranstalteten die Tagung unter dem Motto: „Von der Digitalstrategie zur Implementierung – Erfolgsfaktoren und „Best Practices““.

Bei dieser Gelegenheit durfte Projektkoordinator Andreas Weigel auch unser Forschungsprojekt aSTAR in einem Vortrag vorstellen. Den Teilnehmern wurden dabei tiefere Einblicke in den Projektfortschritt und bereits veröffentlichte Ergebnisse aus dem Projekt gegeben. Hierbei stand besonders die Übertragbarkeit auf KMU im Mittelpunkt des Vortrags. Andreas Weigel beantwortete Rückfragen und gab die Möglichkeit zu einer anschließenden Diskussion über offene Fragen.

aSTAR in der „BWP – Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ 2/2022 des Bundesinstitut für Berufsbildung

Im Rahmen von aSTAR konnten die Kolleg:innen des ISF München einen Artikel zum Thema „Erfahrungsbasiertes Lernen in der virtuellen Realität – Potenziale und Herausforderungen“ in der aktuellen Ausgabe der BWP veröffentlichen.
Simulationen sowie Virtual und Augmented Reality kommen zunehmend in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zum Einsatz. Berufliches Lernen in virtuellen Räumen bietet neue Möglichkeiten, ist aber auch mit spezifischen Grenzen im Vergleich zum Lernen am analogen Gegenstand konfrontiert. Der im Projekt aSTAR entstandene Demonstrator zur Montage und Wartung von Industriekrananlagen ist ein gutes Beispiel hierfür. Anhand dessen wird im Beitrag systematisiert, welche Lerninhalte sich in der virtuellen Realität gut oder weniger gut vermitteln lassen und welche Anforderungen an VR-Lerntools hieraus abgeleitet werden können. Darüber hinaus wird diskutiert, inwieweit die Erkenntnisse für das (berufliche) Lernen in digitalen Räumen verallgemeinert werden können.


Der Artikel ist online abrufbar unter: https://www.bwp-zeitschrift.de/de/bwp.php/de/publication/series/list/3
Zusätzlich kann der Beitrag in englischer Sprache abgerufen werden unter: https://www.bwp-zeitschrift.de/en/bwp_157363.php

aSTAR-Evaluation in Haiger

Am 23. und 24. Mai stand die fünfte Evaluation des aSTAR VR-Demonstrators in Haiger bei der VETTER Krantechnik GmbH an. Dieses Mal ging es darum, das VR-Wartungsszenario einer Kranwartung hinsichtlich des Ablaufs und der einzelnen Arbeitsschritte zu evaluieren, um in diesem daraufhin letzte Anpassungen vornehmen zu können. Das Wartungsszenario wurde mit der im aSTAR Projekt entwickelten VR-Software erstellt, die eine flexible Gestaltung der VR Umgebung und der abgebildeten Aufgaben und Arbeitsschritte ermöglicht. Dies soll zukünftig die flexible Nutzung sicherstellen und den Einsatzbereich erweitern. In dem evaluierten Wartungsszenario war die Abfolge der Wartungsschritte nur teilweise festgelegt und die erfolgreiche Kranwartung mussten sich die Teilnehmer eigenständig erarbeiten. Es war insgesamt zu beobachten, dass alle Teilnehmer die Wartung erfolgreich abschließen konnten und ihnen die Bedienung insgesamt leichter fiel. Darüber hinaus wurde durch die Mitarbeiter:innen des VETTER Kranservices die aSTAR Plattform zur intelligenten Bereitstellung von Krandokumenten getestet. Die aSTAR Projektpartner waren erfreut über die aktive Teilnahme der VETTER Mitarbeiter:innen und über das daraus resultierende Feedback, welches nun in die weiteren Projektschritte einfließt.

Digitale Transformation als Teil der Ausbildung bei der VETTER Krantechnik GmbH

Das Forum für Ausbilder:innen foraus.de bericht in zwei Beiträgen über die Ausbildung von Industriekaufleuten bei der VETTER Krantechnik GmbH geben. Der erste Beitrag gibt spannende Einblicke in die Best Practices der Ausbildung 4.0 und welche Änderungen und Anforderungen das Arbeitsumfeld 4.0 an die Industriekaufleute entstehen. Ein Teil des Beitrags ist auch das Forschungsprojekt aSTAR und wie es seinen Einzug in die Vermittlung von Ausbildungsinhalten erhält und zukünftigen Industriekaufleuten einen Einblick in Produkte und Arbeitsprozesse des Unternehmens gibt. Im zweiten Beitrag beantworten die Ausbildungsverantwortliche der VETTER Krantechnik Sabrina Muhlack und der Leiter der Stabsstelle für Digitale Transformation Andreas Weigel Fragen rund um die Ausbildung der Industriekaufleute bei der VETTER Krantechnik GmbH, wie sich die Ausbildungsinhalte verändert haben und welche Anforderungen diese Veränderungen an Ausbildung und deren Lerninhalte stellen.

Hier die Links:

Transferveranstaltung 2022 in Aachen

Am 28. April fand die Transferveranstaltung 2022 der BMBF-Fördermaßnahme „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“ statt. Das wissenschaftliche Begleitprojekt WissProKMU hatte alle begleiteten Projekte eingeladen um den Austausch der Projekte untereinander und das Vernetzen miteinander zu unterstützen. Das Forschungsprojekt aSTAR wurde von unserem Projektkoordinator Andreas Weigel (VETTER Krantechnik GmbH), von Louisa Sauter (VETTER Krantechnik GmbH) und von Thorben Baumgart (Universität Siegen) in Aachen vertreten.

Unser Projektkoordinator Andreas Weigel durfte einen Einblick in unsere bisherigen Forschungsergebnisse in einem Fachvortrag geben und wir konnten vielen Interessierten den aSTAR Demonstrator live vorstellen. Es gab weiter viele Einblicke über die Aktivitäten der anderen Projekte der Fördermaßnahme und das Treffen lies genügend Freiraum, sich persönlich vor Ort auszutauschen. Einen zusätzlichen Bericht der RWTH Aachen über die Transferveranstaltung finden sie hier.

aSTAR als Praxisbeispiel für die Digitale Transformation und erste Schritte mit KI

Auf der Veranstaltung “Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – Ein Blick in die Betriebe“ des Zukunftszentrums KI NRW gab Andreas Weigel einen Blick in die Praxis durch die Vorstellung der Inhalte des aSTAR Projekts.

Neben der Entwicklung der VR Wartungs- und Montageszenarien wird im Rahmen des aSTAR Projekts eine Plattform entwickelt, welche die gezielte Suche von Wartungs- und Montagedokumente ermöglicht. Die Dokumente wurden dafür zunächst digitalisiert und können nun auf der aSTAR Plattform durch eine KI basierte Suche kran- und hebezeugspezifisch aufgerufen werden. Im weiteren Verlauf des Projekts soll es darauf basierend möglich sein, sich durch das Scannen eines QR Codes am Kran die passenden Wartungs- und Montagedokumente über eine AR Funktion anzeigen zu lassen. Andreas Weigel konnte damit eine Möglichkeit aufzeigen, wo Digitalisierung und KI im betrieblichen Kontext helfen können und wie eine gezielte Umsetzung aussehen kann.


aSTAR @ SDFS Eröffnung

Das aSTAR Team konnte den aktuellen Projektstand bei der Eröffnung der Smarten Demonstrationsfabrik Siegen (SDFS) vorstellen. Als Referenzfabrik für die Industrie 4.0 in Südwestfalen soll die SDFS unter anderem eine Testumgebung und ein Reallabor für neue Prozesse und Technologien in der Produktionsumgebung bieten. Virtual Reality (VR) ist eine dieser Technologien. Mit der Ausstellung des aSTAR Projekts konnte den Besucher:innen ein spannender Einblick in potentielle Einsatzbereiche für den industriellen Kontext gegeben werden.

Für interessierte Besucher:innen stand ein virtuelles Montageszenario eines VETTER Krans bereit, welches interaktiv in der VR ausprobiert werden konnte. Der aSTAR Stand befand sich dabei direkt neben einem „realen“ Kran der Firma VETTER Krantechnik, den diese für die SDFS gefertigt hat. Eine besondere Freude bereitet uns das Interesse des NRW Ministers für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Andreas Pinkwart, sowie des Landrats Andreas Müller und des Bürgermeisters der Stadt Siegen Steffen Mues. Gemeinsam wurde sich über das Forschungsprojekt und dessen Forschungsziele, sowie eigene Erfahrung mit VR Technologien ausgetauscht.

aSTAR Projekttreffen in München

Vom 27. bis 29. März trafen sich die aSTAR Projektpartner im Institut für sozialwissenschaftliche Forschung in München. Gemeinsam wurde sich über den aktuellen Projektstand ausgetauscht, sowie die nächsten Schritte besprochen. Im Mai 2022 steht der nächsten und voraussichtlich letzte komplette Evaluationstermin der neuen VR Software an, in der individuelle Wartungs- und Montageszenarien am Kran zusammengestellt und anschließend ausgeführt werden können. Der Fokus der anstehenden Evaluation soll dabei auf dem Wartungsszenario liegen. Dieses soll flexibler gestaltet sein als das bereits fertiggestellte Montageszenario und dem Nutzer einen stärkeren individuellen Handlungsspielraum lassen. Wir erhoffen uns dadurch auch aus der letzten Evaluation mit neuen und spannenden Erkenntnissen für die VR Nutzung herauszugehen und dadurch die nachhaltige Integration der Lösung in den Unternehmenskontext sicherzustellen. Insgesamt lässt sich auf zwei erfolgreiche Tage in München zurückblicken.