Südwestfalen Digital 2019

Andreas Weigel bei seinem Vortrag

Bei der Veranstalltung Südwestfalen Digital 2019 am 29.10.2019 hatte unser Verbundkoordinator Andreas Weigel die Gelegenheit den aktuellen Stand unseres Forschungsprojektes vorzustellen. Rund 230 Interessierte und Unternehmen waren zu dieser Konferenz in die Siegerlandhalle gekommen. In insgesamt 16 Sessions konnten sich die Besucher über Trends, Best Practices und Fachvorträgen rund um die Digitale Transformation informieren. „Es freut uns besonders, dass wir bei dieser Konferenz unser Projekt und den aktuellen Stand in einer 30-minütigen Session präsentieren konnten“, so Andreas Weigel. Aktuell arbeitet das Projektteam daran, die Bedarfe der Beschäftigtengruppen zur Arbeitsgestaltung zu identifizieren. Hierauf aufbauend können dann die Kompetenzen im Arbeitsprozess abgeleitet und in eine datengekoppelte Virtuelle Realität überführt werden. Im Dezember steht übrigens das erste Meilensteintreffen des Projektkonsortiums an, bei welchem dann diese Ergebnisse als Grundlage für die Entwicklung der Simulationsumgebung besprochen und diskutiert werden.

Empirie-Workshop

Am 16. und am 17. Oktober fand unser Empirie-Workshop beim ISF München statt. Die bei den Anwendungspartnern VETTER Krantechnik GmbH und VETTER Kranservice GmbH durchgeführten Interviews wurden ausgewertet und es wurden gemeinsam verschiedenen Szenarien für die VR/AR-Umgebung identifiziert. Im Fokus dieser Szenarien liegt die Kompetenzvermittlung im simulierten Arbeitsprozess. Es wurden zudem Kompetenzen und mögliche Lerninhalte anhand der Interviews festgelegt, welche dann bald Einzug in den Demonstrator halten.

Universität Siegen und Forschungskolleg berichten über aSTAR

„Im Mai 2019 startete am Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS) das Projekt aSTAR. Im Zentrum stehen die Arbeitsgestaltung der Zukunft und die Kompetenzvermittlung in einer virtuellen Umgebung – am Beispiel eines Krans“, so lauten die ersten Zeilen der Pressemitteilungen von Universität Siegen und des Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS).

Zu der Berichterstattung gelangen Sie hier:

Arbeitsprozessanalyse & Anforderungserhebung

Wie konstruiert man einen Kran? Denkt man bei der Konstruktion bereits an die Wartung? Wie montiert bzw. repariert man dann den konstruierten Kran?

So kurz und direkt waren die Fragen der Anforderungsanalyse natürlich nicht, aber im Kern ging es genau um diese Sachverhalte. Bei der Arbeitsprozessanalyse wurden von dem ISF München und der Universität Siegen verschiedenste Prozesse betrachtet und die ausführenden Personen interviewt. Sogar einer Kranwartung konnten die Forscher beiwohnen und so Erkenntnisse und Anforderungen an die aSTAR Lösung erheben.

Interview mit einem Konstrukteure.
Praktische Demonstration einer Wartung.

Projektidee aSTAR präsentiert

Seit dem Start des Projekts aSTAR im Mai sind nun zwei Monate vergangen. Bei verschiedensten Gelegenheiten konnte das Projektkonsortium bereits die Projektidee öffentlich vorstellen.

Beispielsweise haben wir mit unseren assoziierten Partnern erste Gespräche über die Ausgestaltung der aSTAR Lösung geführt. Aber auch der Austausch innerhalb der Branche des Maschinenbaus und mit weiteren Unternehmen auf dem Gebiet der beruflichen Bildung oder im AR/VR-Umfeld sind dem Projektkonsortium wichtig. So konnten wir bei einer Veranstaltung des Berufsbildungszentrum der IHK Siegen unsere Projektidee vorstellen und Feedback einholen. Weiterhin konnten wir uns auf der Fachtagung Digitalisierung und Startups des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in der Session „Einsatz von Augmented und Virtual Reality im Maschinenbau“ mit Startups, mit anderen Maschinenbauern und mit Experten austauschen.

„Die Projektidee aSTAR und die Forschungsziele wurden äußerst positiv aufgenommen und wir haben spannendes Feedback bekommen, welches uns über den Tellerrand hinausschauen lässt“, resümiert Andreas Weigel, Verbundkoordinator des Projekts.

Verbundkoordinator Andreas Weigel stellt aSTAR vor.
Bei der Fachtagung Digitalisierung und Startups stand der Austausch über den Einsatz von Augmented und Virtual Reality im Maschinenbau im Vordergrund.

Kick-Off-Treffen aSTAR

Die Teilnehmenden bei der Führung durch das Werk der VETTER Krantechnik GmbH.

Das Projekt Kick-Off fand am 13. Mai und am 14. Mai beim Anwendungspartner und Konsortialführer, der VETTER Krantechnik GmbH in Haiger statt. Im Rahmen des zweitätigen Workshops hatte das Projektkonsortium die Gelegenheit sich dem Projektträger und dem wissenschaftlichen Begleitprojekt WissProKMU mit ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkten im Projektverlauf von aSTAR vorzustellen.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte bei einer Führung durch das Kranwerk Haiger und den Ausstellungsraum die Herstellung mit den unterschiedlichen Fertigungsschritten und anschließende Wartung der Krane anschaulich demonstriert werden. Die Projektidee und die Intention des Forschungsprojekts wurden so besonders nah an der Praxis deutlich. Anschließend gab es für die Teilnehmenden noch die Möglichkeit zwei virtuelle Realitäten der uReality auszuprobieren.

„Eintauchen“ in die virtuelle Realität. Zwei Beispiele für virtuelle Realitäten hatte der Projektpartner uReality zum praktischen Erleben vorbereitet.
Die Endmontage bzw. Vormontage stellen einen der letzten Arbeitsschritte der Produktion eines Kranes dar.

Koordinatorentreffen in Karlsruhe

Andreas Weigel stellt das Projekt aSTAR vor.

Am 8. und 9. Mai fand in Karlsruhe das erste Koordinatorentreffen des Förderschwerpunkts „Mittelstand: innovativ und sozial“ statt. Das Treffen war der Auftakt für die zukünftige projektübergreifende Zusammenarbeit der Forschungsprojekte. Insgesamt haben 15 Projektkonsortien am Koordinatorentreffen teilgenommen.

Unser Konsortialführer Andreas Weigel (VETTER Krantechnik GmbH), hatte für aSTAR die Gelegenheit unsere Projektidee im Rahmen eines dreiminütigen Pitch im Plenum vorzustellen. Anschließend wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleineren Gruppen die Umsetzung unseres Projekts anhand eines Posters präsentiert.

aSTAR gestartet

aSTAR Grafik.

Seit dem 1. Mai 2019 ist das Projekt aSTAR offiziell gestartet. Das Projektkonsortium freut sich sehr, nun in kürze mit dem Kick-Off zum Projektstart in die Forschungsarbeit zur Arbeitsgestalltung der Zukunft rund um die Kompetenzvermittlung in einer VR/AR-basierten Umgebung starten zu können.

In Kürze steht das erste Koordinatorentreffen in Karlsruhe und das Kick-Off-Treffen bevor. Hier dazu in Kürze mehr.