NRW Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer und Vizepräsidentin des Landtages NRW Angela Freimuth überaus interessiert an aSTAR

Andreas Weigel präsentiert und erklärt den aSTAR-Demonstrator

Kürzlich konnten wir der NRW Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer das Forschungsprojekt aSTAR live vorstellen. Zudem konnten unser Projektkoordinator Andreas Weigel (VETTER Krantechnik GmbH) auch der Vizepräsidentin des Landtages NRW Angela Freimuth besondere Einblicke in unsere Forschung bieten. Beide Politikerinnen zeigten ein überaus großes Interesse an der Forschungsidee und dem aSTAR Demonstrator. Gemeinsam tauschte man sich zu ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen und auch eigenen Erfahrungen der Kompetenzvermittlung in VR aus.

Der Rahmen für diesen Austausch bildete eine Einladung der Abteilung Didaktik der Mathematik der Universität Siegen. Neben aSTAR konnte die Gäste Einblicke in eine Vielzahl von weiteren Projekten gewinnen. Das für uns verbindende Element ist das Projekt „DigiMath4Edu – Bildung im Mathematikunterricht gemeinsam gestalten: Digitalisierung als Chance“. „Durch DigiMath4Edu werden die Schülerinnen und Schüler spielerisch an Technologien wie VR herangeführt, mit aSTAR können wir dann die Brücke zum betrieblichen Nutzen der VR Technologie schlagen.“, so Andreas Weigel.

Aktueller aSTAR Demonstrator eröffnet neue Möglichkeiten

Durch die neue aSTAR Software ist es nun möglich, die Umgebung flexibel nach eigenem Bedarf zu bauen und sich diese direkt im Anschluss durch die VR Brille anzuschauen und mit ihr zu interagieren: Objekte können beliebig skaliert und platziert werden, genau wie Werkzeuge und der Kran selbst. In der Software können Tasks definiert werden, die dann in der VR ausgeführt werden. Eine flexible Gestaltung der VR Umgebung ermöglicht es uns, unterschiedliche Szenarien abzubilden, die in der Praxis beim Kunden auftreten können. Zusätzlich können wir bewusst Lernszenarien gestalten, in denen die Wartung oder Montage eines Krans erlebt und durchgeführt werden kann. Diese können sowohl als bereits erstellte Szenarien abgespeichert oder von Grund auf neugestaltet werden. Einen Einblick in die Software und ihre Funktionen finden Sie hier:

aSTAR @ ICIS 2021

Kürzlich konnte unser Projekt aSTAR eine Forschung zu notwendigen und hinreichenden Bedingungen der Zusammenarbeit in der Virtualen Realität auf der größten Wirtschaftsinformatikkonferenz der „International Conference on Information Systems 2021“, kurz „ICIS 2021“ vorstellen.

Unser Projektkoordinator Andreas Weigel stellte die Forschung mit dem Titel „Bittersweet Virtual Reality Collaboration: Necessary and Sufficient Conditions“ in einem halbstündigen Online-Vortrag vor.

Die Forschungsarbeit befasst sich mit (unter anderem) den neuen Herausforderungen für Organisationen durch COVID-19. Dies betrifft auch die Kollaboration, die seither digitaler denn je sein muss. Während traditionelle Kollaborationstools wie Video- und Audiokonferenzen in Bezug auf interaktive und flexible Zusammenarbeit an ihre Grenzen gestoßen sind, eröffnet die Entwicklung der Multi-User-Technologie der Virtuellen Realität (VR) neue Möglichkeiten. Wir untersuchen, welche Bedingungen einen Einfluss auf die Absicht haben, in VR-Umgebungen zusammenzuarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir ein Multi-User-VR-Experiment durchgeführt und anschließend die Teilnehmer einzeln und in Fokusgruppen zu ihrem Kollaborationsverhalten befragt. Wir konnten technologie-, aufgaben- und nutzerbezogene Bedingungen identifizieren, die in notwendige und hinreichende Bedingungen unterschieden werden können. Unsere Forschung trägt dazu bei, Evaluierungsmöglichkeiten zu schaffen, um zu bestimmen, welche Bedingungen erfüllt sein sollten, um die Zusammenarbeit in VR zu fördern.

Wie auch die bisherigen Forschungen ist diese Arbeit im Kontext des Forschungsprojekts entstanden und bildet unter anderem das Fundament für die weitere Forschung im Projekt aSTAR.

Berufsbildung 4.0 – Industriekaufleute und die digitalisierte Arbeit von morgen

Bei der Online-Fachtagung Berufsbildung 4.0 – Industriekaufleute und die digitalisierte Arbeit von morgen des Bundesinstitut für Berufsbildung durfte unser Projektkoordinator Andreas Weigel einen Vortrag über unsere Forschungsergebnisse halten. Im Vortrag ging es um die Erweiterung der Perspektive von (zum Beispiel) Kaufleuten auf gewerbliche Prozesse durch Virtual Reality (VR). Hier konnten in den umfassenden Evaluationen des aSTAR VR Demonstrators bereits spannende Eindrücke und Ergebnisse gewonnen werden, welche den Tagungsteilnehmern vorgestellt wurden.

So ist es durch VR möglich herausfordernde Szenarien (zum Beispiel Kranmontage in großer Höhe) zu erleben, ohne dass man sich tatsächlich den Gefahren dieser Szenarien aussetzt. Durch diese Eindrücke und ein Verständnis für diese Serviceprozesse können dann aber wiederrum weitere Prozesse und auch die Krankonstruktion an sich verbessert werden und so die Arbeit, um und an einem Kran zu optimieren. In aSTAR werden diese Mechaniken am Beispiel der Kranmontage und -wartung demonstriert. Eine Übertragbarkeit auf andere Anwendungsfelder ist aber ebenso Teil der Forschungen.

Hier gelangen Sie zur Tagungsdokumentation

aSTAR auf dem Ausbildungs-Forum der IHK Siegen

Andreas Weigel bei seinem Impulsvortrag

Auf dem Ausbildungs-Forum der IHK Siegen am 11.11.2021 wurde das Thema der digitalen und nachhaltigen Gestaltung der beruflichen Ausbildung thematisiert. Die rund 130 Teilnehmer des Ausbildungs-Forums hatten im Rahmen von unterschiedlichen Vorträgen und Workshops die Gelegenheit ihre Fragen und Ideen zu thematisieren.

Teilnehmer testen den aSTAR Demonstrator

Die aSTAR Projektpartner VETTER Krantechnik GmbH und Universität Siegen gestalteten in Zusammenarbeit mit unserem assoziierten Partner dem Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen e.V. den „Workshop: Potentiale der Digitalisierung in der Ausbildung nutzen“. Denn, die berufliche Ausbildung bietet gleichzeitig Chancen und Herausforderungen, Digitalisierungsthemen anzugehen und umzusetzen. Für Unternehmen und Ausbilder:innen stellt sich dabei stetig die Frage, wie und auf welche Art der Digitalen Transformation angegangen werden kann.

Durch einen Impulsvortrag über unser Forschungsprojekt aSTAR konnte Andreas Weigel eine Möglichkeit aufzeigen, wie durch innovative Technologien wie Virtual Reality die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen auf eine spannende Art geschehen kann und welche Möglichkeiten sie damit nicht nur, aber auch im Kontext der beruflichen Ausbildung bietet. Die VR Simulation der Kranmontage wurde im Rahmen eines Workshops von den Teilnehmern getestet und stieß auf großes Interesse.

Veröffentlichung im aSTAR Kontext in der Zeitschrift für Arbeitswissenschaft

In unserer neuen Veröffentlichung in der Zeitschrift für Arbeitswissenschaften des SpringerLink Verlags wurde das Thema VR in der Arbeitswelt strukturiert und umfangreich aufgearbeitet und sich der Frage gewidmet, wie bestehende Erfahrungen und Wissensbestände aus der Praxis aufgegriffen werden können, um die Praxistauglichkeit von VR-Lernumgebungen zu erhöhen. Wir die aSTAR Projektpartner stellen in dem veröffentlichten Beitrag ein von ihnen entwickeltes Verfahren der erfahrungsgeleiteten Gestaltung von VR-Umgebungen zur arbeitsintegrierten Kompetenzentwicklung vor. Am Beispiel der Entwicklung einer VR-Simulation von Montage- und Instandhaltungsprozessen an Krananlagen wird die herausfordernde Arbeitspraxis von Servicetechniker*innen für die Konstrukteur*innen dieser Anlagen sicht- und erfahrbar gemacht. Der Beitrag gibt zusätzlich Einblicke in die praktische Relevanz der diskutierten Thematik und eröffnet einen Blick auf die Möglichkeit zur Integration von VR Technologien auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Sie finden den kompletten Beitrag hier: Erfahrungsgeleitete Gestaltung von VR-Umgebungen zur arbeitsintegrierten Kompetenzentwicklung: Ein Umsetzungsbeispiel bei Montage-und Wartungstätigkeiten.

Workshop Zukunftszentrum KI NRW

Mit einem Impuls-Vortrag zum Thema „Digitale Transformation und erste Schritte mit KI“ am Beispiel von aSTAR konnte unser Projektkoordinator Andreas Weigel kürzlich den Workshop Zukunftszentrum KI NRW der agentur mark in Hagen begleiten. Das aSTAR Konsortium rund um UReality, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung (ISF), Universität Siegen, VETTER Kranservice und VETTER Krantechnik zusammen mit unserem assoziierten Partner Lyncronize GmbH beschäftigt sich aktuell mit dem Aufbau eines Wissensmanagementsystems für die Augmented Reality um die Arbeiten am und um den Kran zu unterstützen. Hierbei kommen Suchalgorithmen und auch lernende Algorithmen zum Einsatz, um die passenden Inhalte zu den jeweiligen Fragestellungen anzuzeigen.

Koordinatorentreffen und Südwestfalen Digital 2021

Am 7. Oktober 2021 fanden gleichzeitig zwei Veranstaltungen statt, auf denen das Projekt aSTAR vertreten war. Die erste Veranstaltung war das dritte Koordinatorentreffen der Förderrichtlinie „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“, welches in Form einer virtuellen Messe stattfand. Das virtuelle Treffen ermöglichte den unterschiedlichen Projekten sich untereinander über den aktuellen Stand, neue Ergebnisse und Herausforderungen auszutauschen und diese zu diskutieren. Jeder Teilnehmer konnte sich einen eigenen virtuellen Avatar erstellen und sich frei auf der virtuellen Messe bewegen. Die Messe war so besonders realitätsnah abgebildet was der Veranstaltung einen besonders interaktiven Charakter verlieh.

Zeitgleich fand die Messe „Südwestfalen Digital“ statt, auf der Andreas Weigel einen Vortrag über das aSTAR Projekt hielt. Er gab den Teilnehmern tiefere Einblicke in den Projektfortschritt und aktuelle Themen, mit denen sich das aSTAR Projektteam befasst. Anhand eines Videos konnten die Zuhörer den bisherigen Stand des Virtual Reality (VR) Demonstrators nachvollziehen, welcher die einzelnen Schritte der Kranmontage abbildet und den Nutzern sowohl eine alleinige als auch eine Nutzung im Multiuser Modus ermöglicht. Andreas Weigel beantwortete Rückfragen und gab die Möglichkeit zu einer anschließenden Diskussion über offene Fragen.

„Virtuelle Realität am Haken“ – aSTAR auf der GKS Tagung

Am 6. Oktober 2021 veranstaltete unser assoziierter Partner die Gütegemeinschaft Kranservice e.V. (GKS) eine Tagung für Kransachverständige und Serviceverantwortliche in Hagen. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gütegemeinschaft Herrn Thomas Thimm folgten zwei Vorträge zu den Themen der sicheren Verbindung von Kranen und Kranhaken mittels Schraubverbindungen, sowie ein Vortrag der BGHM zum Thema erkennen der Ablegereife von Hubseilen. Im Anschluss folgte die Vorstellung von zwei „Best Practice Beispielen“, wovon eins unser Projekt aSTAR darstellte.


Unter dem Titel „aSTAR – Virtuelle Realität am Haken“ stellte Andreas Weigel von der VETTER Krantechnik GmbH den aktuellen Stand des Forschungsprojektes, sowie bisherige Ergebnisse vor. Er gab Einblicke in den Stand des aSTAR Virtual Reality Demonstrators und beantwortete aufkommende Fragen der Teilnehmer. Es gab dann im Anschluss die Möglichkeit, dass die Teilnehmer selbst den aSTAR Demonstrator ausprobieren konnten.

aSTAR @ Berufsorientierungstag an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule

Am 4. Oktober 2021 fand an der Bertha-von-Suttner Gesamtschule in Siegen ein Berufsorientierungstag statt. Dieser wurde durch das Regionale-Projekt DigiMath4Edu der Universität Siegen organisiert und bat den Schülern der Oberstufe die Chance, sich über Möglichkeiten der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft zu informieren und mit Mitarbeitern der anwesenden Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Die VETTER Krantechnik GmbH wurde durch das aSTAR Team vertreten, wodurch die Schülern einen Einblick in die Technologie der Virtual Reality bekommen konnten und den aktuellen aSTAR Demonstrator testen durften. Die Möglichkeit zum Testen der Virtual Reality (VR) wurde durch die Schülern sehr gut angenommen und stieß auf großes Interesse. Außerdem informierte das aSTAR Team die Schülern über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der VETTER Krantechnik GmbH und bat ihnen bei einem zusätzlichen Workshop die Möglichkeit, tiefere Einblicke in das Unternehmen zu bekommen und Fragen zu stellen. In dem Workshop sollten die Schülern sich Gedanken über den Einsatz von VR Technologien im Kontext des Kranbaus machen und gemeinsam in kleinen Gruppen verschiedene Ideen sammeln und ausarbeiten. Das aSTAR Team freute sich über den Austausch und die Arbeit mit den Schülen.